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Starlight Express Bochum

Starlight Express erzählt einen Kindertraum: Es ist Schlafenszeit. Die Mutter ermahnt ihren Jungen, die Eisenbahn aus der Hand zu legen. Doch im Traum setzt sich das Spiel fort. Lokomotiven und Waggons werden lebendig.Internationale Züge fahren in einen imaginären Bahnhof ein. Dort findet die Anmeldung zur Weltmeisterschaft statt. STARLIGHT EXPRESS Das erfolgreichste Musical weltweit! Am Abend ermahnt die Mutter ihr kleines Kind, die Eisenbahn wegzulegen und schlafen zu gehen. Lokomotiven und Anhänger schleichen sich in den Traum des Kindes und werden menschlich.

Sie sind freundlich und arrogant, mutig und hinterlistig. Sie lieben und leiden, verlieren und gewinnen. Von weit her fahren Züge in den Bahnhof ein: Es ist die Nacht der Weltmeisterschaft der Lokomotiven.

Die Teilnehmer stellen sich vor: Bobo, der charmante Schnellzug aus Frankreich und der strenge Hashamoto aus Japan. Temperamentvoll geht Espresso an den Start und pünktlich der ICE Ruhrgold. Etwas gemütlicher kommt Turnov aus Russland daher. Schnell finden alle ihren Anhänger.

Der Speisewagen Dinah kuppelt an die Diesellok an und auch der Sprengstoffwaggon, der Buffet- und der Raucherwagen bleiben nicht lange alleine. Die junge Dampflok Rusty, liebenswert, doch technisch schon lange nicht mehr auf dem neuesten Stand, scheint gegen ihre modernen Herausforderer keine Chance zu haben. Verzweifelt kämpft Rusty gegen Greaseball. Die wie Elvis rockende Diesellok erobert mit ihrem selbstsicheren Auftreten auch noch reihenweise die Herzen der weiblichen Anhänger. Als dann plötzlich Electra, die hypermoderne E-Lok, auftaucht, sieht es ganz so aus, als wäre der Kampf für die junge Dampflok verloren. Die schöne Pearl, der 1.-Klasse-Waggon, trennt sich von Rusty und hängt sich an Electra. Allein und voller Selbstzweifel bleibt Rusty zurück. Die alte Dampflok Papa springt für ihn ein und nimmt so die Herausforderung gegen Hightech und Macho an.

Mit Papa fährt Dustin, der schwergewichtige Kohletender. Drei, zwei, eins – los! Flaggen fallen, Lichter blitzen, Helme funkeln. In Windeseile sausen Lokomotiven samt Anhängern über die Rennbahn. Nicht alle kämpfen fair. Vor allem Caboose, der intrigante Bremswagen, spielt falsch. Seine gemeinen Bremsmanöver führen dazu, dass das letzte Rennen noch einmal gefahren werden muss. Unterdessen ist der alten Dampflok die Puste ausgegangen. Für das entscheidene Rennen hat Papa nicht mehr die Kraft. Er fleht Rusty an, die Ehre der Dampfloks zu retten. Niemand rechnet mehr mit der kleinen, verrosteten Lokomotive, am allerwenigsten Rusty selbst. Doch auf einmal taucht er auf, der legendäre STARLIGHT EXPRESS, wie ein leuchtender Schweif am Himmel. Nicht für jeden erkennbar, nur für den, der ihn versteht. Die Nacht ist voll funkelnder Sterne, als Rusty die Stimme von STARLIGHT EXPRESS hört, die ihm sagt, worauf es ankommt im Leben: auf den Glauben an sich selbst. Mit neuem Mut geht Rusty ins Finale. Und Pearl beginnt zu begreifen, wem ihre wahre Liebe gilt …

Dabei sah es auch für dieses Andrew Lloyd Webber Musical STARLIGHT EXPRESS in Bochum kurz nach der Premiere am 12.06.88 alles andere als rosig aus (im September 1988 sah ich die Show von den besten Plätzen zum traumhaften Preis von 35,- DM). Doch durch umfangreiche Werbeaktionen – das “aktuelle Sportstudio” wie auch der “WWF-Club” wurden schon aus der Starlighthalle moderiert – etablierte sich das High -Tech Spektakel und wurde zum Rollschuh-Renner im Ruhrgebiet, das Alt und Jung immer wieder ins Theater zieht (es gibt eine Starlight Express Omi, die das Stück schon mehrere hundert mal gesehen hat). Was fasziniert die Zuschauer an der Show, so daß sie leicht zu eingefleischten “Wiederholungstätern” werden und die Darsteller einen regelrechten Star-Rummel am Bühnenausgang erleben dürfen?

Im November 2002 öffnete der STARLIGHT EXPRESS in Bochum dann seine Pforten für MUSICAL-WORLD zu einer exklusiven Backstage -Führung. Vom 2001 nach einem Bahnhof umgestalteten Foyer des Theaters ging es gleich durch die „für Unbefugte Zutritt verboten“-Türen direkt hinter die Bühne. In den schmalen Gängen zeugten so manche Bremsspuren bereits vom hektischen Treiben der 24 Darsteller, die im rasantesten Musical der Welt als Lokomotiven mit bis zu 75 km/h in Rennen gegeneinander antreten. Auf der Hauptbühne bewundere ich die zwei neuen Rollschuhbahnen, die direkt durch das Zuschauerparkett gelegt worden sind. Anfang 2001 wurden rund 250000 Euro in die bereits seit über 14 Jahren erfolgreich laufende Show investiert.

Neben den Umbauten im Theater wurde das Lichtdesign überarbeitet und die Kostüme und Masken der Darsteller noch aufwendiger gestaltet, so dass die E-Lok Electra nun mehr als zwei Stunden für ihr Make -up benötigt, um im glitzernden Laserlicht von der imposanten neun Tonnen schweren und frei beweglichen Brücke zu gleiten. Auch die bis ins kleinste Detail ausgearbeiteten individuellen Helme, die die Darsteller während der nun noch rasanteren Rennen tragen, sind faszinierende Objekte mit batteriebetriebenen Lämpchen. Zieht man sich solch ein Kunstwerk jedoch über den Kopf, fragt man sich, wie die Darsteller mit dem eingeschränkten Gesichtsfeld unfallfrei Rollschuhlaufen können. Zur Verstärkung des Darsteller-Teams wurde ein Stuntman eingestellt, der spektakuläre Kunststücke wie einen Salto auf Rollschuhen oder dem Crash mit einer Wand in voller Fahrt in die neue Version der Show integriert. Während der letzten Jahre gab es beim STARLIGHT EXPRESS immer schon kleine Änderungen in Choreographie und der musikalischen Interpretation der Songs, um immer up-to-date zu bleiben. So führt die eitle Diesellok Greaseball Michael Jacksons Moonwalk auf Rollschuhen auf oder ähneln zeitgemäß erster Klasse Wagon Pearl, Rauchabteil Ashley und Speisewagen Dinah plötzlich auffällig den No Angels. Zur Einweihung des „neuen STARLIGHT EXPRESS 2002“ am 31. Mai 02 gab es auch zwei komplett neue Songs: in „Crazy“ lernt man die sympathische Dampflok Rusty zum ersten mal als selbstbewussten Teenager kennen, der sein Schicksal als überholtes Modell nicht stillschweigend akzeptieren will, sondern es seinen hochgestylten Konkurrenten als ernstzunehmender Gegner zeigen will. Zweites Novum ist die Liebesballade zwischen Pearl und Rusty „Allein im Licht der Sterne“, die das beliebte „Du Allein“ ersetzt, was einige Fans vermissen werden.

Doch der STARLIGHT EXPRESS nimmt die Wünsche seiner Fangemeinde sehr ernst und so erklingt im finalen „Mega Remix“ eine Strophe des gestrichenen Songs. Auch die Rolle des betrügerischen Bremswagens Caboose, die in den internationalen Produktionen des Musicals schon längst gestrichen wurde, gibt es in Bochum immer noch. Gleichermaßen überraschend für Darsteller und Fans kam im Juli 2002 der Insolvenzantrag der Stella, der beinahe auch das „Aus“ für den STARLIGHT EXPRESS bedeutet hätte. Nach 14 tägigem Lohnverzicht der Darsteller, die tapfer weiterspielten, fand sich ein Düsseldorfer Investor, der in Kooperation mit der Stadt Bochum dafür sorgte, dass der STARLIGHT EXPRESS weiter rollen kann. Und so steuert die Show erfolgreich unter neuer Führung acht mal wöchentlich auf seinen 15. Geburtstag zu; den Rekord des weltweit erfolgreichsten Musicals an einem Spielort hat die Bochumer Produktion nach über 9 Millionen Zuschauern längst eingefahren. Am 12. Juni 2003 ist ein großer Tag in der Geschichte des Musicals STARLIGHT EXPRESS, wenn es heißt: „15 Jahre STARLIGHT EXPRESS in Bochum“! Mit fast zehn Millionen Besuchern seit der Premiere 1988 ist es das aktuell erfolgreichste Stück Musiktheater weltweit an einem Standort. Ein Rekord, den vor 15 Jahren keiner für möglich gehalten hätte. Zwei, höchstens drei Jahre Laufzeit sagten Optimisten dem Bochumer Rollschuhmusical voraus.

Doch schon nach einem Jahr hatte sich die spektakuläre Show der singenden und tanzenden Skater in die Herzen der Fans gerollt und bald war STARLIGHT EXPRESS endgültig zum Kult avanciert. Für bisher fast 6.200 Vorstellungen verwandelten sich über 440 Darsteller in lebendige Züge. „Rusty“ und seine Herausforderer werden auch im 16. Jahr ihre rasante Fahrt fortsetzen und demnächst den 10millionsten Besucher erwarten. Starnight bei Starlight Musical-World war am 15.06.2003 bei der grossen Jubliäumsgala zum 15. Geburtstag eingeladen. Zu der geschlossenen Vorstellung für Stars, Sternchen, Presse und besondere Fans fanden ich auf dem ausgelegten blauen Teppich ab 18:00 Uhr die ersten Gäste aus Entertainment, Sport und Politik ein: Bro´Sis Sänger Ross Anthony, Anne Haigis, Katja Ebstein, Jay Alexander, Hans Meiser, Sven Martinek, Uwe Hübner, Laurent Daniels, Cosima von Borsody, Maren Gilzer, Jean Pütz, Dolly Buster, Norbert Schramm, Tanja Szewczenko, Oberbürgermeister Enst-Otto Stüber und Bürgermeisterin Gabriele Schäfer flanierten an den wartenden Journalisten vorbei, die sich aber hauptsächlich um Busenstar Dolly Buster scharten, die mit den zwei aussagekräftigsten Argumenten auftrumpfen konnte.

Ebenfalls auf der Gästeliste stand Erfolgskomponist Sir Andrew Lloyd Webber, der jedoch zugunsten seines neuen Mystery-Musicals “The Lady In White”, an dem er z.Zt. arbeitet, diesen Termin absagte. Doch auch ohne den geistigen Vater des Musicals legte der Starlight Express nach einer kurzen Begrüssungsrede durch die Geschäftsleitung um 19:10 Uhr mit Volldampf los. Durch die frenetischen Anfeuerungsrufe eingefleischter Fans, die allesamt das Parkett bevölkerten, hatten es Jamie Golding (Rusty), Lothair Eaton (Papa), Danni Kearsley-Woller (Pearl), Richard Woodford (Electra), Mattews Cutts (Greaseball) und Sarah Kate Landy als besonders energische Ashley leicht, eine actiongeladene Show der Superlative zu präsentieren – so langsam kann ich Super-Fan Andrea Rau verstehen, die bald ihren 700. Besuch des Musicals feiern kann; kein Wunder also, dass der Starlight Express noch Ende diesen Jahres seinen rekordverdächtigen 10 Millionsten Besucher feiern will! Nach der eigentlichen Show und dem Mega-Mix-Finale bildete zum gesungenen “Happy Birthday” ein Feuerwerk mit 215 pyrotechnischen Effekten und ein Sternenregen aus 10 kg Flitter den krönenden Abschuss der Show. Als besondere Überraschung präsentierten danach die fünf Rustys Greg Castiglioni, Jamie Golding, Anthony Kirwan, Pharic Scott und Richard Woodford eine gelungene Boy-Band Version des Titelsongs “Starlight Express”. Zur Freude vieler Fans ist dieser Bonus-Track inklusive der neuen Songs “Crazy” und “Allein im Licht der Sterne” zusammen mit den Standards “Starlight Express” und dem finalen “Mega-Mix” nun endlich auf einer brandneuen Maxi -CD erschienen, die Sie zum feierlichen Anlass zusammen mit den Jubiläums-Programmheft jeweils 5x im Starlight Express-Quiz gewinnen können!

Nach der Show war für das leibliche Wohl der 1600 geladenen Gäste mit kulinarischen Leckerbissen (z .B. Lasagne in Sternform, Espressomousse, Edelpilzraout mit Kartoffelsternen und einer 2×1 m grossen Torte in Form einer Dampflok mit Anhänger) gesorgt. In der bis in die frühen Morgenstunden andauernden After-Show-Party spielte u.a. Lasershow-Saxofonist Gentleman D im Theaterfoyer. STARLIGHT EXPRESS in Bochum wird 18! Musical strahlt über ganz Deutschland und die Nachbarländer STARLIGHT EXPRESS hat Geburtstag: Am 12. Juni 2006 ist es soweit (gefeiert wird am 11. Juni mit geladenen Gästen) – 18 Jahre jung wird dann das Rollschuhmusical, das Gross und Klein in Bochum begeistert! Die mit nichts zu vergleichende Fahrt des Musicalzuges startete 1988 . „Möge STARLIGHT EXPRESS über Bochum leuchten“, wünschten sich damals die Stadtväter. Heute strahlt das Erfolgsmusical von Sir Andrew Lloyd Webber nicht nur über ganz Deutschland, sondern zieht auch die Besucher aus den Nachbarländern an. STARLIGHT EXPRESS erzählt die Geschichte von der Weltmeisterschaft der internationalen Lokomotiven, vom Sieg der Nostalgie über die Moderne. Aufwendiger kann ein Musical nicht auf eine Bühne gebracht werden: Eine Rollbahn zieht sich auf drei Ebenen durch das Theater. Das Publikum im 1700 Plätze fassenden Auditorium ist immer im Zentrum des Geschehens. Schillernde Kostüme, brillante Masken und der Fahrtwind der rasanten Darsteller lassen sich so hautnah erleben.

Zur Geburtstagsvorstellung, die mit geladenen Gästen schon am Sonntag, 11. Juni 2006, stattfand, hatte sich STARLIGHT EXPRESS etwas Besonderes einfallen lassen. Zunächst präsentierte sich Jo Marie Dominiak dem Publikum. Die Neunjährige aus Lünen führt ab jetzt als neue Kinderstimme durch das Stück. Die vorherige Kinderstimme wurde vor zwölf Jahren aufgenommen. Auch viele prominente Gäste feierten mit, so zum Beispiel die Schauspieler Angelo Franke („Verbotene Liebe“) und Tanja Schumann, der TV-Moderator Tom Lehel („Alles Paprika“) sowie Dolly Buster, Emilia Rizzo, Stefan Kuntz (VfL Bochum) und die Modeschöpfer Hanns Friedrichs und Leon Verres. „18 Jahre jung und immer noch frisch“, meinte Birgit Lechtermann nach der Show. Begeistert war auch Jean Pütz: „Die Darsteller müssen ja nicht nur schauspielern, sondern auch unglaublich sportlich und fit sein!“ Und Andrea Suwa („Die Wache“) konnte es kaum glauben: „STARLIGHT EXPRESS ist mir seit der Premiere im Gedächtnis geblieben und hat mich auch jetzt wieder sehr berührt.“ Nach der Vorstellung wartete ein eindrucksvolles Indoor -Feuerwerk – an dem sich auch die Darsteller mit Fackeln beteiligten – und ein großes Sommer-Buffet auf die geladenen Gäste. In 18 Jahren konnten über elf Millionen Besucher im STARLIGHT EXPRESS-Theater Bochum begrüßt werden. Mit dieser Zahl lässt die Show selbst die Dauerbrenner und Hits am New Yorker Broadway und am Londoner Westend weit hinter sich: STARLIGHT EXPRESS ist das erfolgreichste Musical weltweit an einem Standort!

Viel Prominenz beim 20. Geburtstag des Musicals Genau 7.899 Vorstellungen und 20 Jahre nach der Premiere von STARLIGHT EXPRESS am 12. Juni 1988 in Bochum wurde wieder groß gefeiert. Zur besonderen Geburtstagsvorstellung am 15. Juni 2008 gab sich viel Prominenz die Ehre: Komponist Andrew Lloyd Webber, die Schauspieler Ingo Naujoks, Susan Sideropoulos und Peter Nottmeier flanierten ebenso über den STARLIGHT EXPRESS-blauen Teppich wie Comedian Markus Maria Profitlich, die Sängerinnen Joana Zimmer und Mina, Entertainer Guildo Horn, Moderator Ingo Nommsen, Gülcan Kamps sowie Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert – um nur einige zu nennen. Die rund 1700 geladenen Gäste sahen eine umjubelte Vorstellung, die mit einem geänderten Lichtdesign und einem neuen Einstieg in die Handlung aufwartete. Dazu kamen einige überarbeitete Szenen, musikalische Arrangements und neue Songs aus der Feder des Komponisten wie zum Beispiel die Ballade „Dann pfeift er mir zu“. Das Duett „Nur mit ihm“, gesungen von den „Musical-Showstars 2008“, Anna -Maria Schmidt und Kevin Köhler, war an diesem Abend ein besonderes Highlight. Und auch Andrew Lloyd Webber sorgte für eine Überraschung:

Es hielt ihn nicht lange auf seinem Platz – spontan stellte er sich zu den Technikern an das Tonpult und mischte seine Musik selbst ab. Später bedankte er sich bei den Zuschauern, „die 20 Jahre STARLIGHT EXPRESS in Bochum möglich gemacht haben – darauf bin ich sehr, sehr stolz!“ „Eine bombastische Show“, kommentierte Markus Maria Profitlich. Und Ingo Naujoks bestätigte: „Es trifft mich mitten ins Herz.“ Peter Nottmeier gefielen die „großartigen Kostüme“ am besten und die „unglaubliche Leistung der Darsteller“. Nach der Vorstellung freute sich das Publikum über ein einfallsreiches Buffet im Festzelt, das mit dem Anschnitt einer 20-stöckigen Torte eröffnet wurde. Nach dem Motto „Die Weltmeisterschaft der Lokomotiven“ boten die Küchenchefs Spezialitäten aus verschiedenen Ländern. Sushi war auf der Speisenkarte zu finden, bretonische Flusskrebse, mediterrane Antipasti, Barbecue und Gulasch „Stroganoff“. Natürlich durfte auch die Bochumer Currywurst nicht fehlen! Wenn das mal keine Schnapszahl ist. 11.111.111. So viel war noch nicht einmal im letzten Lotto-Jackpot. Ein Ostfriese an der Ruhr.

Das musste erst ein Bub aus Aurich daher kommen, um das Fahrgastaufkommen der Rollschuh laufenden Eisenbahner auf eine bzw. diese neue und bislang unerreichte Rekordmarke zu schrauben. Die Zahl an sich ist schon schwierig genug aus zu sprechen: Elfmillioneneinhundertelftausendeinhundertelf. Exakt so viele Passagiere sind seit der Premiere des rasanten Stücks am 12. Juni anno 1988 schon mit dem Bochumer „Starlight Express“ auf eine märchenhafte Reise gegangen. Diese unglaubliche Zahl war am 05.04.06 erreicht, nachdem der aufgeweckte Knabe aus dem hohen Norden den Ticketschalter am hiesigen Stadionring passierte hatte. Dies war auch der Grund, dass sich die Startflagge für das Weltmeisterschaftsrennen der Züge an diesem Abend ein klein wenig später als sonst senkte. Rusty und Co., bereits ungeduldig mit den Hufen scharrend, mussten sich da noch ein klein wenig gedulden. Vor dem „Anpfiff“ stand erst einmal der Jubiläumsgast im Rampenlicht. Acht riesige „Einsen“ über der Bühne signalisierten, was die Stunde geschlagen hatte. Unter den überdimensionierten Ziffern warteten bereits „Pearl“ alias Amanda Coutts und „Electra“ Leon Maurice Jones, um dem perplexen Fabian Kaletsch, dessen erste Tour mit dem Sonnenlicht-ICE sich gleich so abenteuerlich ausnehmen sollte, zu gratulieren.

Der Neunjährige hatte die Eintrittskarte zu Weihnachten geschenkt bekommen und sich an diesem Tag mit seinen Eltern und Geschwistern auf den langen Weg gemacht. Und demnächst darf der junge Landsmann von Otto Waalkes noch viel weiter über den Tellerrand der friesischen Deiche hinausblicken – bis nach Los Angeles. Bis dorthin sind es, welch ein Zufall und passend zur Tages(schnaps)zahl, genau 11.111.111 Flugmeter. Zumindest behauptet das Armin Maiwald, Erfinder und Sachgeschichtensprecher der „Sendung mit der Maus“, der an diesem Abend als Moderator fungierte. Die Woche Familenferien in LA-Diesneyland gehen selbstverständlich auf Kosten des Hauses. Die Bochumer Inszenierung des Andrew Lloyd Webber-Hits ist die erfolgreichste und langlebigste weltweit.

Einfach nicht tot zu kriegen. Im Sommer dieses Jahres feiert man auf dem STEX-Bahnsteig den 18. Geburtstag der hiesigen Produktion. Noch nie hat es ein Stück so lange und ununterbrochen an einem Ort „ausgehalten“, geschweige denn so viele Besucher angelockt. Da können noch nicht einmal die „Gassenfeger“ am Broadway oder im Londoner Westend mithalten. Im Vorfeld des Jubiläums, das natürlich entsprechend groß gefeiert werden soll, wird es auch beim Zugpersonal einige einschneidende Veränderungen geben. Die Wichtigste und für viele Fans Bedauerlichste: Bernie Blanks, der Deutschen Lieblings-Rusty, schnallt seine Rollschuhe wieder ab. Den smarten Publikumliebling zieht es wieder in seine Heimat nach Virginia zurück. Aber ein adäquater und nicht minder geschätzter Nachfolger läuft sich bereits warm: Im Juni gibt es dann ein Wiedersehen mit Jamie Golding als junge Dampflok.

STARLIGHT EXPRESS zählt 12 Millionen Besucher Tolle Überraschung wartete auf Gast aus Altena Unvergesslich wird Angelo Fidone aus Altena der heutige Abend bei STARLIGHT EXPRESS in Bochum bleiben. Licht aus: Eigentlich wollte er sich gerade, so wie rund 1700 weitere Gäste, gespannt im Theatersessel zurücklehnen, um ein großartiges Musical zu erleben . Spot an: Doch das musste warten, denn plötzlich kamen die Hauptdarsteller der Rollschuhshow auf ihn zu. „Rusty“ und „Pearl“ holten den völlig überraschten 18-jährigen auf die Bühne, wo er von Theaterchef Meinolf Müller als 12-millionster Besucher begrüßt wurde! „Ich bin völlig begeistert“, sagte der Jubiläumsgast, als er erfuhr, dass dieses nicht sein letzter Abend bei STARLIGHT EXPRESS sein wird – gemeinsam mit elf Freunden kann er nun die Vorstellung zu einem Termin seiner Wahl noch einmal erleben. Und zuvor sind die zwölf eingeladen, sich beim „Starlight-Buffet“ im benachbarten Renaissance-Hotel Bochum auf den Abend einzustimmen. Quelle:Starlight Express & Musical-World… (Musical-Hotel Starlight Express in Bochum).

Seit den 80’er Jahre des letzten Jahrhunderts begannen viele Musicals ihren Siegeszug in Deutschland. Mit so tollen Musicals wie „Cats“ in Hamburg und „Starlight Express“ in Bochum hat es begonnen. Das erste Mal haben Musical einen festen Spielort und ein ständiges Musicaltheater. Für die anspruchsvollen Bedürfnisse des Musical Starlight Express wurde in Bochum 1988 eigens dafür ein Musicaltheater errichtet. Auch für das Musical Cats wurde das Operettenhaus in Hamburg 1986 zum Musicaltheater umgebaut.

Der Anfang war gemacht und auch dank der Stella AG setzte sich die Erfolgsgeschichte der Musicalproduktionen in Deutschland fort. So wurden in rasantem Tempo weitere Musicaltheater in Deutschland errichtet, wie zum Beispiel die Neue Flora in Hamburg, das SI Center mit 2 Musicaltheatern in Stuttgart, Das Colloseum Theater in Essen, das Theater am Potsdamer Platz in Berlin sowie das Musicaltheater Duisburg. Leider haben nicht alle dieser Theater die Zeiten überlebt.

Nach der Übernahme der Stella AG durch die holländische Stage Entertainment wurde die Geschichte der Musicals in Deutschland erfolgreich fortgesetzt. Mit so tollen Musicalproduktionen wie zum Beispiel Das Phantom der Oper, Elisabeth, Les Miserables, Rebecca, die schöne und das Biest, Der König der Löwen, Ricky, Sister Act, Aladdin, Tarzan, Der Glöckner von Notre Dame, Hinterm Horizont, Mamma Mia, Blue Man Group, Buddy, Bodyguard, Dirty, Dancing, Pretty Woman, Ghost, Chicago, Wicked, We Will Rock You, Titanic, Kinky Boots usw…

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Bochum

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Hamburg

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Tina – Das Musical

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Hamburg

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Das Harry Potter Theaterstück

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